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Die Gewinner

Europa IconEuropa

Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen fünfzackigen Sternen, die sich nicht berühren, auf azurblauem Hintergrund. Die Flagge, deren Blau die Farbe des Himmels symbolisiert, wurde 1955 zunächst als Flagge des Europarates eingeführt und 1986 von der europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Anzahl der Sterne (12) ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit.
Blau steht für Neutralität, Aufmerksamkeit und Kraft.

Blauhelme
Der Begriff "Blauhelme" steht für die UN-Friedenstruppen die zur Sicherung des Friedens in Krisenbgebieten eingesetzt werden. Ihren ersten Einsatz fanden die "Blauhelme" Mitte der 50er Jahre in der Suezkrise. Dort wurden zum ersten mal Soldaten aus verschiedenen UN-Staaten, unter gemeinsamen Kommando, an der israelisch-ägyptischen Grenze stationiert, sie trugen blaue Helme, um sich von anderen Soldaten zu unterscheiden.

Die Vereinten Nationen haben sich 1945 für die Farbe Blau entschieden, die Neutralität, Einheit und Frieden ausdrückt. Der blaue Helm der Friedenstruppen sorgt somit dafür, dass die Soldaten aus den unterschiedlichsten Nationalarmeen als Vertreter der Vereinten Nationen und Angehörige eines Friedenskontingents erkannt und als solche respektiert werden.

Die Blue Jeans

Im Jahre 1853 ließ Levi Strauss, ein deutscher Einwanderer, in den Vereinigten Staaten von Amerika die ersten Hosen aus robuster Hanffaser für Goldgräber schneidern. Sie waren noch braun und wurden von Hosenträgern gehalten. Bald stieg Strauss auf Denim um, einen Baumwollstoff, der mit dem aus der Indigopflanze gewonnenem Farbstoff blau gefärbt wurde.

Die Nähte der Hosentaschen waren jedoch nicht robust genug, da die Goldgräber in den Hosentaschen allerhand Material aus den Minen bei sich trugen

Im Dezember 1870 kam der aus Reno stammende Schneider Jacob Davis auf die Idee, die Ecken der Hosentaschen und das untere Ende des Hosenlatzes mit Nieten eines Pferdegeschirrs zu verstärken. Weil ihm Geld fehlte für die Patentierung seines 1872 entwickelten Verfahrens, wandte er sich an Levi Strauss, der ihm Tuchballen lieferte. Strauss unterstützte das Vorhaben und erhielt am 20. Mai 1873 ein Patent zusammen mit Davis darauf. Die vernieteten Waist Overalls stießen auf eine riesige Nachfrage.
Die Blue Jeans





Schlumpfine

Die Schlümpfe


Am 23.10.1958 traten "Les Schtroumpfs" erstmals als Nebenfiguren in der Serie "Johann und Pfiffikus" auf.

Sie sind ein Volk von kleinen blauen Comicwesen, die vom belgischen Comiczeichner Peyo erfunden wurden. Die Tatsache, dass sie blau sind, ist allerdings reiner Zufall. Die niedlichen Zwerge sollten möglichst unmenschlich wirken und auffallen.

Auf Peyo's Zeichentisch lag zufällig ein blauer Stift, wäre dieser grün gewesen, wer weiß, vielleicht würden Schlumpfine und ihre männlichen Kollegen unsere Kinderzimmer heute in einem schönen Saft- oder Tannengrün erstrahlen lassen.



Schlaubischlumpf

Der Blaue Reiter (Künstlergruppe)

Nachdem Wassily Kandinsky schon 1901 die Künstlergruppe "Phalanx" und 1909 die "Neue Künstlervereinigung" gegründet hatte, bildete sich um seine Person 1911 in München die Vereinigung "Der Blaue Reiter".

Der Name leitet sich von seinem 1903 entstandenen gleichnamigen Gemälde ab, auf dem ein romantischer Held auf einem weißen Roß querfeldein durch eine Herbstlandschaft reitet. Gemeinsam mit Franz Marc vereinigte der "Blaue Reiter" bedeutende deutsche und russische Maler unter einer expressionistischen Konzeption.

Die Künstler verband sowohl eine gemeinsame Vorliebe für mittelalterliche Kunst und Primitivismus als auch ein starkes Interesse an der zeitgenössischen französischen Kunst des "Fauvismus" und "Kubismus".

Zu den engeren Mitgliedern gehörten unter anderen August Macke, Gabriele Münter, Alfred Kubin (1877-1959) und Paul Klee; in Verbindung mit ihnen standen Marianne von Werefkin (1860-1938), Alexej von Jawlensky und der Komponist Arnold Schönberg.

"Blaues Pferd 1" von Franz Marc

"Blaues Pferd 1" von
Franz Marc, 1911

Der Blues

Saxophon Mann Der Blues ist eine uramerikanische Musik- und Versform. Er ist eine Mischung aus europäischer und afrikanischer Musiktradition, die in Amerika von den Schwarzen Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde.

Im Blues verarbeiteten die Afroamerikaner ihr Schicksal, das auch nach dem Ende der Sklaverei von schwerer Unterdrückung gekennzeichnet wurde.

Die schwarzen Sklaven im Süden der USA sangen auf den Baumwollfeldern Lieder, die von ihrem Leid klagten, und die ihnen gleichzeitig die Arbeit erleichterten. Dabei benutzten sie sowohl Elemente der afrikanischen als auch Elemente der europäischen Musiktradition. Mit der Zeit entwickelte sich der Blues zu einer eigenständigen Musikrichtung, die keine Wurzeln in anderen afroamerikanischen Musikrichtungen wie Gospel, Negro Spiritual, Worksong oder Fieldholler hatte.

Auch die 'work songs' der Südstaaten-Gefängnisse bildeten einen wichtigen Bestandteil der Blues-Musik und deren Texte über Mörder, Huren und Wärter wurden zur Inspiration für viele Blues-Sänger.
blaues Auge

Nun sei doch nicht so blauäugig ...

Blauäugigkeit steht im Allgemeinen für Naivität. Menschen, die sehr "gutgläubig" sind und mit gewisser Unerfahrenheit bzw. Unbekümmertheit handeln. Aber warum sind Naivlinge denn gleich blauäugig? Im Grunde ist es eine ähnliche Zuordnung wie blond gleich dumm.

Die meisten Menschen besitzen im Säuglingsalter blaue Augen und blonde Haare. In dieser Zeit sind sie sehr empfänglich für Eindrücke aus der Umwelt, vertrauen der Mutter blind und sind auf ihren Schutz angewiesen und handeln, wie es ihnen vorgezeigt wurde ohne darüber nachzudenken, ob es richtig oder falsch sein könnte.

Auch wenn die Augen bei der Geburt braun waren: "blauäugig" waren wir
alle mal, ... und gelegentlich holen wir uns immer noch ein
blaues Auge.
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Der Blaue Planet
Warum ist der Himmel blau?

Der blaue Himmel

Die Sonnenstrahlung, die uns normalerweise weiß erscheint, ist in Wirklichkeit aus allen Farben zusammengesetzt. Trifft ein Sonnenstrahl auf ein Luftteilchen, wird dies durch die Energie des Lichts in Schwingungen versetzt und sendet seinerseits Licht aus. Wie Wasserwellen in einem Teich, nachdem ein Stein hineingeworfen wurde.

Warum ist der Himmel blau?Schaut man direkt in die Sonne, so erscheint diese gelb, da gelbes Licht auf Grund
   seiner besonderen Eigenschaften kaum gestreut wird. Der Himmel erscheint blau,
     weil blaues Licht eine sehr hohe Streuungseigenschaft hat (siehe Skizze).

Die blaue Lagune (The Blue Lagoon)


Cover: Die blaue Lagune Originaltitel: "The Blue Lagoon"
USA 1980, 102min
Produktionsfirma: Columbia Pictures,
Regie, Produzent: Randal Kleiser
Drehbuch: Douglas Day Stewart
Genre: Liebesfilm


Story:
Nach dem ihr Schiff untergegangen ist, finden sich die achtjährigen Kinder Emmiline (Brooke Shields) und Richard (Christopher Atkins) auf einer einsamen Südseeinsel wieder. Mit ihnen überlebt der alte Seemann Paddy, der ihnen - bevor er sich zu Tote säuft - noch das Nötigste beibringen kann, was sie zum Überleben in der Wildnis wissen müssen.

Ganz auf sich gestellt, wachsen sie heran. Als Teenager entdecken sie ihre Liebe zueinander. So leben sie glücklich, bis sie entdecken, dass auch ihr Paradies Fehler hat.
Vergissmeinnicht

Vergissmeinnicht


"Ach, was für ein herrlicher Morgen!" freute sich die Blumenkönigin und wusste, dass sie den Tag mitten unter ihren kleinen Lieblingen verbringen würde.

Als die Sonne höher stieg und der Tau abgetrocknet war, machte sie sich auf den Weg, begrüßte die Gänseblümchen und deren große Verwandten, die Margareten. Und da waren wieder die vielen Klagen darüber, dass die Menschen oftmals geradezu maßlos Blumen pflückten, vielmehr als sie zu ihrer Freude überhaupt brauchten.

VergissmeinnichtDa kam die Blumenkönigin zu einer Gruppe mit blauen Blüten und ihr passierte wieder dieses Missgeschick: "Ach zu dumm, jetzt habe ich euren Namen vergessen..." schalt sie sich selber "...und das schon zum zweiten Mal" beklagten sich die Blümchen.

"Wisst ihr was", hatte die Königin da einen Einfall, "ich nenne euch ab heute Vergissmeinnicht! Diesen Namen werde ich bestimmt nicht vergessen!"


Blau, blau, blau ...

Blau gibt es in vielen verschiedenen Tönen, Abstufungen und Helligkeitsgraden. Einige sind hier abgebildet. Blau hat als Lieblingsfarbe eine große Anhängerschaft in Deutschland. Bekannte Redewendungen sind: blau sein, blau machen, blaues Blut;

     Blau      Dunkelblau      Hellblau      Mäßiges Blau      Himmelsblau
     Azurblau      Royal Blau      Stahlblau      Schiefernblau      Marineblau
     Cyan      Kornblumenblau      Kadettenblau      Blau Violett     


Fakten
· Das Wort Blau stammt vom althochdeutschen
  blao für schimmernd, glänzend ab.
· Blau ist die Komplementärfarbe zu Dotter
· Es fördert die Konzentration und hält wach.
Farbwerte:
RGB (Rot/Grün/Blau) 0/0/255
CMYK (Cyan/Magenta/Yellow/Kontrast) 88/77/0/0
Hexadezimalwert 0000FF
HKS Wert 45 N
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Wasserhahn

Yves Klein 28. April 1928 - 6. Juni 1962

Französischer Maler, Bildhauer und Aktionskünstler, der als wichtiger Vertreter der monochromen Malerei gilt.

Er arbeitete bevorzugt mit der von ihm geschaffenen ultramarinblauen Farbe IKB (International Klein Blue), die er sich patentieren ließ.(1956)

Zur Erschaffung seiner monochromen Bilder ließ er sich auf der Insel Nizza von dem eindrucksvoll blauen, grenzenlosen Himmel inspirieren.

So entstanden Farbflächen ohne Rahmen, ohne Linien, denn diese würden den Bildraum und seine Tiefe nur "durchbohren und zerschneiden". Statt Pinsel nutzte er für seine Werke Farbrollen, weil er nicht durch individuellen Malstil Hinweise auf die Hand des Künstlers geben wollte.

Zitat:
"Die Farbe bewohnt den Raum, während die Linie nur durch ihn
hindurch reist und ihn zerschneidet. Die Linie streift das Unendliche,
die Farbe IST."
Yves Klein

Blaues Blut ?!

Die Redensart vom "blauen Blut" der Adligen kommt aus dem Spanischen. Blaues Blut, nahmen die aristokratischen Familien Kastiliens im Mittelalter für sich in Anspruch. Damit wollten sie betonen, dass sie rein spanischer Herkunft, ohne maurische oder jüdische Ahnen seien.

Mit Sicherheit beruht dieser Ausdruck darauf, dass die Venen hellhäutiger Menschen bläulich wirken. Durch die Abstammung von den Westgoten und durch Heiratsverbindungen mit nordeuropäischen Höfen waren die spanischen Adligen viel hellhäutiger als die nichtadligen Spanier.

Um ihre "edle" Blässe zu schützen mieden die Adligen die Sonne. Bei weißer Haut scheinen die blauen Adern durch - den dunkelhäutigen und sonnengebräunten spanischen Bauern erschienen die Adern der Adligen als wären sie mit "blauem Blut" gefüllt.

Blaues Blut
Blausäure, Spritze
Blausäure

Blausäure, SpritzeDie Blausäure ist eine farblose und extrem giftige Flüssigkeit. Sie wird in der chemischen Industrie für Synthesebausteine (sog. C1- Bausteine) für die Herstellung zahlreicher Produkte (z.B. Kleber) verwendet.

Blausäure, auch Cyanwasserstoff genannt, schmilzt bei -14 °C und siedet bei 25,7 °C. Schon wenig Milligramm Blausäure (oder Cyanid, das Salz der Blausäure) können auf Menschen tödlich wirken. Die Blausäure blockiert den Blutfarbstoff Hämoglobin und verhindert damit die Sauerstoffübertragung.

Blausäure ist mit fast allem mischbar und bildet an der Luft explosionsfähige Gemische. Früher gewann man Blausäure aus dem sog. "Berliner Blau", von dem auch der Name Blausäure stammt.

Gewinnung:

Formel: CH4+NH3+1½ O2 HCN+3H2O

Blueprint von Charlotte Kerner

Cover: Blueprint Blueprint ist ein Roman, der 1999 auf deutsch erschien.
Blueprint spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Die hochbegabte Komponistin Iris Sellin ist unheilbar an Multiple Sklerose erkrankt. Den Tod vor Augen sucht sie nach einer Möglichkeit ihre einmaligen Fähigkeiten unsterblich zu machen.

Schließlich lässt sie sich von dem Reproduktionsmediziner Mortimer G. Fisher klonen. Das gewagte Experiment gelingt. Iris bekommt eine Tochter (Siri), die zugleich ihre Schwester ist.

Im Alter von 13 Jahren erfährt Siri, dass sie ein Klon ihrer Mutter ist, und nur lebt, um sie zu ersetzen. Da Siri nicht gewillt ist, den Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, sondern lieber ihr eigenes Leben wagt, wird die Beziehung zwischen Iris und Siri unheilbar gestört. Fortan versuchen beide, den anderen zu behindern. Dies wird für Siri irgendwann unerträglich, und sie flieht nach Kanada.
Filmdaten
Erscheinungsjahr: 2004, Länge: 108 Minuten, Regie: Rolf Schübel, Drehbuch: Claus Cornelius Fischer
Schauspieler: Franka Potente (Iris/Siri Sellin), Hilmir Snær Guðnason (Greg),
Ulrich Thomsen (Dr. Martin Fisher);

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